Textabgleich | Kollationieren

 

Sind eigentlich alle Korrekturen eingepflegt oder haben wir welche vergessen?

Jeder, der Texte erstellt – früher oder später

Abgleich des Originals mit der Abschrift

Ihre Texte wurden von einem Datenformat in ein anderes Datenformat übertragen. Dabei kann es zum Beispiel zu Textverlust oder fehlenden Auszeichnungen kommen. Das Kollationieren (Kollationierung) kann man sehr gut mit

kombinieren.

Beim Kollationieren wird geprüft, ob alle Texte nach einer weiteren Bearbeitung vorhanden sind oder ob alle Korrekturen übernommen wurden.

Wann ist es empfohlen, einen Textabgleich zu machen?

Kollationieren ist immer dann eine gute Idee, wenn

  • Sie einen handschriftlichen Text in ein Word-Dokument abgetippt haben,
  • Sie ein altes Dokument (z. B. erstellt mit Word 2000) mit einer neuen Version Ihrer Textverarbeitung (z. B. Word 2016) bearbeiten und speichern,
  • Sie Texte aus einer Textverarbeitung (z. B. Word) in ein Satzprogramm (z. B. InDesign) einspielen,
  • Sie einen Text einscannen und mit einer Textverarbeitung bearbeiten,
  • Sie ein bestehendes Dokument wie Betriebsanleitungen, Beipackzettel oder Arbeitsanweisungen mit neuen Informationen aktualisieren.

  • Kollationieren (Wort für Wort)

    Beim Kollationieren vergleiche ich die Abschrift mit dem vorhandenen Manuskript, also dem Original, und prüfe

    auf Vollständigkeit (Zeichen für Zeichen und Wort für Wort),
    auf die Reihenfolge der Absätze,
    auf Hervorhebungen (Fettdruck, Kursivierung, Kapitälchen etc.),
    auf Schriftarten und -größen,
    auf Zeichen aus anderen Sprachen,
    auf Einzüge, Leerzeilen und andere typografische Elemente,
    auf die Schreibung von Namen, Zahlen in Grafiken, Diagrammen und Tabellen.

  • Teilkollationieren (Absatz für Absatz)

    Beim Teilkollationieren vergleiche ich den Quelltext mit der Abschrift nach Ihren Vorgaben und prüfe

    auf wahrscheinliche Vollständigkeit (Absatz für Absatz),
    auf die Reihenfolge der Absätze,
    auf Hervorhebungen (Fettdruck, Kursivierung, Kapitälchen etc.),
    auf Schriftarten und -größen,
    auf Zeichen aus anderen Sprachen,
    auf Einzüge, Leerzeilen und andere typografische Elemente,
    auf die Schreibung von Namen, Zahlen in Grafiken, Diagrammen und Tabellen.

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